Metalltrockenmauer 1014

Mit dem Metallverbundstein 1014 lassen sich freistehende Mauern und Böschungen fluchtgerecht oder aufgelockert aufbauen. Durch die rautenartige Form des einzelnen Metallelements ist sowohl ein gerader als auch ein geschwungener Mauer- bzw. Böschungsverlauf realisierbar, der sich dadurch hervorragend an gegebene Gelände- und Straßenverläufe anpasst. Auch Hangbefestigungen und Geländeabstufungen können in nahezu jeder beliebigen Neigung angelegt werden.

Durch das – verglichen mit Beton – geringe Gewicht der einzelnen Komponenten können diese sehr leicht, schnell und wirtschaftlich verarbeitet werden. Die massiv gefertigten Elemente sind neben den bereits genannten Einsatzmöglichkeiten auch ideal als Stützmauern sowie begrünte Sicht- und Lärmschutzwände geeignet. Durch die fehlende Boden- und Deckenplatte der Metallelemente können sich auch Pflanzenwurzeln ausdehnen und so die einzelnen Teile fest miteinander verbinden. Dadurch erhält der Mauerverband zusätzliche Stabilität.



Verarbeitung: Die Gründung der Mauer sollte im Allgemeinen bauseits mit einem ausreichend tiefen Aushub der Humusschicht erfolgen (Gründungstiefe und Fundamentstärke sind entsprechend den örtlichen Gegebenheiten von Seiten des Bauherren statisch nachzuweisen). Anschließend wird Kies oder auch frostschutzsicheres Einfüllmaterial in der freigelegten Grube verteilt. Bei Mauern über einem Meter Höhe ist grundsätzlich eine frostfreie Gründung ratsam.

Die erste Reihe muss besonders exakt verbaut werden und bei höheren Mauern mit einem Fundament fixiert werden. Die folgenden Reihen werden nun trocken aufeinander gesetzt. Zwischen den einzelnen Metallverbundsteinen einer Ebene wird eine Fuge von 2 cm benötigt, um mögliche Spannungen und Unebenheiten auszugleichen. Zur Vorbeugung von Frostschäden empfiehlt es sich, die Elemente mit einer durchlässigen Schicht aus Kies und Erdreich zu befüllen, damit mögliches Wasser ungehindert austreten kann.

Das Hinterfüllen der Metallelemente hat grundsätzlich aus frostsicherem Material zu erfolgen. Dieses ist lagenweise einzubauen und standfest zu verdichten. Um den höchstmöglichen Grad an Verdichtung zu gewährleisten und Hohlräume zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Be- bzw. Hinterfüllen der Metallrauten am Ende einer jeden Reihe vorzunehmen.